Schlagwort: Soul

Retro Stefson – Kimbabwe

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti und einer kräftigen Dosis Prog Rock. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Mit ihrem zweiten Album „Kimbabwe“ debütieren sie nun auch in Deutschland überaus stark, Sommerhit und Retrospektive inklusive.

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Ladi6 – The Liberation Of…

Während die furchtbaren Bilder des schweren Erdbebens in Christchurch langsam aber sicher aus den Hinterköpfen verschwinden, wird es Zeit für positive Meldungen aus Neuseeland. Personifiziert werden diese durch die 30jährige Soul-Sängerin Ladi6, die unter anderem mit Gil Scott-Heron, Fat Freddy’s Drop und The Black Seeds gearbeitet. Seit kurzem verweilt sie in Berlin, um ihrer Karriere auch in Europa zu einem Kickstart zu verhelfen. Instrument für das Urban-Wunder mit samoanischen Wurzeln ist ihr neues Album „The Liberation Of…“.

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Natasha Bedingfield – Strip Me Away

Schaut man sich die bisherige Diskografie der britischen Singer/Songwriterin Natasha Bedingfield an, hat sie seit 2004 mit „Unwritten“, „N.B.“ und „Strip Me“ drei Studioalben veröffentlicht. Extrapoliert man diese Liste allerdings hinsichtlich der unterschiedlichen internationalen Versionen, kommt man plötzlich auf ganze fünf Longplayer. Dies liegt daran, dass sie ihr zweites Album in den USA unter dem Namen „Pocketful Of Sunshine“ rausgebracht hat. Selbige Strategie verfolgt die bereits für einen Grammy nominierte Sängerin nun mit ihrer (eigentlich erst dritten) Platte „Strip Me Away“, die sie extra für den europäischen Markt neu zusammengestellt hat.

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Joy Denalane – Niemand (Was wir nicht tun)

Der Kampf um den Titel ‚Queen of German Soul‘ ist ums Neue entbrannt. Cassandra Steen hat bereits vorgelegt, wird aber zumindest rein musikalisch von der Veteranin Joy Denalane locker überholt. An ihrem neuen Album „Maureen“ – Denalanes zweiter Vorname – hat neben Max Herre unter anderem auch Sékou Neblett mitgearbeitet, ein alter Bekannter aus Freundeskreis- bzw. FK Allstars-Tagen. Mit der Single „Niemand (Was wir nicht tun)“ meldet sich die Jungstudentin überaus stark aus der kleinen Schaffenspause zurück.

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Retro Stefson – Kimba

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Als ersten Appetizer für das bereits zweite Album „Kimbabwe“ – das Debüt „Montaña“ ist hierzulande nur digital erhältlich – dient die E-Single „Kimba“, der etwas andere Sommerbote und Yeah! Club-Favorit.

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Raphael Saadiq – Stone Rollin‘

Eigentlich ist es eine Schande, dass der Name Raphael Saadiq hierzulande nur Fans und Insidern bekannt ist. Bereits als 18jähriger tourte er mit Prince um die Welt, war Leadsänger von Tony! Toni! Toné! und produzierte unter anderem D’Angelos Grammy-nominierten Song „Untitled (How Does It Feel)“, sowie Joss Stones drittes Album „Introducing Joss Stone“. Mittlerweile ist Saadiq Mittdreißiger und hat sein viertes Soloalbum „Stone Rollin’“ am Start, auf dem er sein Motown-Spektrum um Blues, frühen Rock’n’Roll und eine Prise Funk erweitert.

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Cassandra Steen – Gebt alles

Wenn es um handgemachten, deutschen Soul geht, kommt man neben Joy Denalane besonders an einer kaum vorbei: Ex-Glashaus-Sängerin Cassandra Steen, die ihren Durchbruch als Solokünstlerin erst 2009 mit der Duettsingle „Stadt“ zusammen mit Adel Tawil von Ich + Ich und dem dazugehörigen Album „Darum leben wir“ feierte. Nun meldet sich die umtriebige Chanteuse, die bereits unter anderem mit Xavier Naidoo, Freundeskreis und Curse zusammengearbeitet hat, mit ihrem neuen Song „Gebt alles“  aus dem kommenden Longplayer „Mir so nah“ zurück und trifft dank appellierendem Songtext den Zahn der Zeit.

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Rumer – Seasons Of My Soul

Der Weg von Rumer ins Rampenlicht der Musikwelt war lang beschwerlich. Als Sarah Joyce wurde sie 1979 als jüngstes von sieben Kindern eines britischen Paares in Islamabad geboren, kam in Teenageralter zurück in die Heimat, studierte und war kurzzeitig Sängerin bei La Honda. In der Zwischenzeit hat sie sich mit vielen kleinen Jobs über Wasser gehalten und Songs geschrieben. Bei einer Open Mic Night wurde sie entdeckt, Burt Bacharach, Jools Holland und Elton John zählen zu ihren prominenten Fans. Klingt spannend? Rumers UK-Top-3-Debütalbum „Seasons Of My Soul“ erscheint nun auch hierzulande.

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Rumer – Slow

Wer Burt Bacharach, Jools Holland und Elton John zu seinen Fans zählen darf, muss wohl einiges richtig machen. Die als Sarah Joyce 1979 geborene Rumer wurde erst spät entdeckt, gilt mittlerweile aber vollkommen zu Recht als große Hoffnung im Soul- / Jazz-Sektor. Während ihr Debütalbum „Seasons Of My Soul“ mit ordentlich Verspätung am 25. Februar auch hierzulande erscheint, gibt es bereits jetzt einen Vorgeschmack in Form der Single „Slow“.

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Bruno Mars – Grenade

Die steile Karriere des Peter Gene Hernandez alias Bruno Mars setzt sich nahtlos fort: Mit seiner neuen RnB-Pop-Ballade „Grenade“ überzeugt der sympathische Hawaiianer erneut mit angenehm warmen Stimmfarben, einem klasse Beat und der nötigen Portion Emotion. Nach dem unglaublichen Erfolg seiner Debütsingle „Just The Way You Are“, die in den USA und England die Spitze der Charts stürmte und auch in Deutschland Platz 2 erreichte, bietet der Nachfolger nun noch ein Fünkchen mehr Herzschmerz, den sich der Newcomer mit jeder Menge Gefühl von der Seele singt und sich damit in den Ohren der Musikliebhaber schnell festsetzen dürfte.

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