Schlagwort: Soul

John Legend & The Roots – Wake Up!

„Change“ – ein Wort, das die amerikanische Polit-Landschaft 2008 geprägt hat wie kein anderes. Nach acht Jahren Bush-Administration sollte Barack Obama Änderungen herbeiführen. In diese Aufbruchsstimmung des Wahlkampfes und der ersten anderthalb Jahre im Amt arbeiteten John Legend und Ahmir „?uestlove“ Thomson „Wake Up!“ aus – ein Album gespickt mit ’sozialbewusster Soulmusik‘ der 60s und 70s.

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John Legend & The Roots feat. Common & Melanie Fiona – Wake Up Everybody

John Legend & The Roots – gesucht und gefunden. Der scheinbar rund um die Uhr kreative Soul-Singer/Songwriter und die einzig relevante US-HipHop-Band haben ihr Album „Wake Up!“ im Vorfeld der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten konzipiert und vertonen darauf ihr persönliches Streben nach Freiheit, ausgehend von einer Fülle an Soul-Klassikern, die zu einer Art neuem politischen Manifest reifen, die Pluralität der neu gefundenen Stimme des jungen Amerikas in die musikalische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft transferieren.

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Philipp Poisel – Bis nach Toulouse

Singer/Songwriter sind derzeit stark gefragt. Auch Deutschland hat eine Reihe talentvoller Texter und Musiker zu bieten. Philipp Poisel ist einer von ihnen. Mit seinem Debütalbum „Wo fängt der Himmel an“, machte der 27-jährige Ludwigsburger 2008 auf sich aufmerksam. Nun folgt zwei Jahre später bereits der zweite Longplayer „Bis nach Toulouse“, der auf dem Label von Herbert Grönemeyer (Gröndland Records) veröffentlich wird. Zwölf Songs erzählen gefühlvolle Geschichten über das Leben.

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Lissie – Catching A Tiger

Nach der Debüt-Single „When I’m Alone“ folgt nun kurze Zeit später der erste Longplayer von Lissie Maurus. „Catching A Tiger“ heißt das Werk, das mit jeder Menge Vorschusslorbeeren an den Start geht. Denn während sich die amerikanische Presse vor Lob geradezu überschlägt, muss Lissie hierzulande erst noch zeigen, ob sie mit ihrem Singer/Songwriter Sound die Menschen erreicht. Mit insgesamt 12 Tracks stellt sich die 28-jährige Newcomerin ihrem Publikum vor.

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Morcheeba – Even Though

Nach dem Ausstieg von Skye Edwards bei Morcheeba befanden sich beide Parteien im Blindflug. Hits wie „Enjoy The Ride“ (Morcheeba mit Judie Tzuke) sind die Ausnahme geblieben. Auf „Blood Like Lemonade“ macht man endlich wieder gemeinsame Sache und knüpft an die starken ersten beiden Alben der 90er an. „Even Though“ steht als erste Single exemplarisch für die wiedergefundene Stärke.

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Gorillaz – On Melancholy Hill

Natürlich, die Gorillaz hatten sich schon längst von der Musikwelt verabschiedet, doch während die Blur-Reunion ins Stocken gekommen ist, lässt Damon Albarn seine Comicband auf dem sympathisch kauzigen und weitestgehend hitlosen „Plastic Beach“ noch einmal auferstehen. Die zweite Single „On Melancholy Hill“ jedoch klingt tatsächlich nach ordentlich Airplay.

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Die Sterne – 24/7

Drei Jahre Wartezeit auf das neue Album von Die Sterne. Ein Hoch auf bestimmte Artikel! Natürlich waren die Erwartungen groß, gleichermaßen aber auch das Rätselraten. Was würde das Hamburger Trio auf „24/7!“ wagen?  Welche ungeahnten Energien würden durch die Frank Spilker Group freigesetzt werden? Festhalten, Ladies & Gentlemen – die Veteranen ziehen gen Disco.

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Massive Attack – Heligoland

Ohne großartig um den heißen Brei herum zu reden: 20 Jahre nach der Veröffentlichung ihrer ersten Single „Daydreaming“ zeigen sich Massive Attack stärker denn je. „Heligoland“ (die englische Schreibweise Helgolands) ist in seiner beklemmenden Düsternis eine Rückkehr zur alten Form, zumal endlich auch wieder der Soul an und für sich einen Fixplatz bekommen hat.

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