Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

You Me At Six & Chiddy – Rescue Me

Trotz Major-Deal fristet das britische Pop-Punk-Phänomen You Me At Six hierzulande immer noch ein Geheimtipp-Dasein. Ob sich das mit dem neuen, voraussichtlich im September erscheinenden Album ändern wird, steht noch in den Sternen. Als kleine Durchhalteparole erscheint digital „Rescue Me“, eine Kollaboration mit dem amerikanischen Rapper Chiddy von den Sample-Königen Chiddy Bang.

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Dornenreich – Flammentriebe

Die Zeit heilt alle Wunden und öffnet der Retrospektive Tür und Tor. 2001 setzten sich Dornenreich mit „Her von welken Nächten“ selbst ein Denkmal. Zuletzt war man vor allem akustisch unterwegs, hatte die Black Metal-Poesie auf ein absolutes Minimum reduziert. Mit der Rückkehr von Schlagzeuger Gilvan haben Eviga und Inve „Flammentriebe“ eingespielt, das wieder auf einem Metal-Fundament basiert und Gerüchten zufolge auch das letzte seiner Art sein soll.

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Pixie Carnation – Speed Up Your Heart

Sie wollen ja nur spielen, die fünf Herren aus Malmö. Pixie Carnation haben sich vor zwei Jahren gegründet, die kleine EP „Fresh Poems“ in Eigenregie veröffentlicht und sind bei Tapete Records (Anajo) untergekommen, wo am 25. März das Debütalbum „The New World Record“ erscheint. Einen ersten Vorgeschmack gibt es in Form von „Speed Up Your Heart“ – ein Leckerbissen für Fans von britisch angehauchtem Indie Pop/Rock.

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Rumer – Slow

Wer Burt Bacharach, Jools Holland und Elton John zu seinen Fans zählen darf, muss wohl einiges richtig machen. Die als Sarah Joyce 1979 geborene Rumer wurde erst spät entdeckt, gilt mittlerweile aber vollkommen zu Recht als große Hoffnung im Soul- / Jazz-Sektor. Während ihr Debütalbum „Seasons Of My Soul“ mit ordentlich Verspätung am 25. Februar auch hierzulande erscheint, gibt es bereits jetzt einen Vorgeschmack in Form der Single „Slow“.

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…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Tao Of The Dead

Zeit für ein kleines Meistwerk. Wenn Conrad Keely und Jason Reece die Maschine …And You Will Know Us By The Trail Of Dead anwerfen, wird es zwangsläufig spektakulär. So auch bei ihrem Debüt für Superball Music, das im Februar 2009 erschienene „The Century Of Self“. Fast genau auf den Tag zwei Jahre später wird „Tao Of The Dead“ hinterhergeschickt – ein Konzeptalbum, das im Prinzip aus zwei Songs (einer davon wurde auf zwölf Tracks aufgesplittet) besteht.

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Omnium Gatherum – New World Shadows

Omnium Gatherum waren, rein musikalisch, immer schon schwer zu verstehen. Basis für den Sound der fünf Finnen ist melodischer Death Metal, der mit progressiven, düsteren und gelegentlich sogar folkigen Elementen durchzogen ist – wie verspielte Swallow The Sun, wenn man es plakativ mag. Nach dem hervorragenden Album „The Redshift“ ist man nun bei Lifeforce Records untergekommen und veröffentlicht mit „New World Shadows“ den nächsten Leckerbissen.

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Deckchair Orange – The Age Of The Peacock

Eines vorweg: Seine Band ‚orangefarbenen Liegestuhl‘ zu nennen, verlange eine ganze Menge Selbstironie. Und Stilsicherheit, die Deckchair Orange nun mal intus haben. Das zwischen Wien und München angesiedelte Quintett fühlt sich tief in der Indie- und FM4-Landschaft verankert, liebt treibende Gitarrenläufe ebenso wie tanzbare Elektrosounds. Außerdem erinnert Sänger Alex nicht zu knapp an Brian Molko von Placebo. Klingt komisch? Ist es auch, dieses „The Age Of The Peacock“.

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