Schlagwort: Dance-Pop

Röyksopp feat. Susanne Sundfør – Running To The Sea

Fast drei Jahre nach ihrer letzten Single „Forsaken Cowboy“ melden sich Röyksopp mit neuem Material zurück – sieht man von den beiden Tracks, darunter ein Depeche Mode-Cover, auf der „Late Night Tales“-Compilation ab. Besagte „Ice Machine“-Bearbeitung wurde von Susanne Sundfør eingesungen, die auch jetzt ihren norwegischen Landsleute beisteht. Im Rahmen dieser Aufnahmen entstand ebenfalls „Running To The Sea“, Anfang des Jahres bereits in Norwegen veröffentlicht und nur knapp an den Top 20 vorbei. Nun kommt auch Deutschland in den Genuss dieser Kollaboration.

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Parov Stelar feat. Marvin Gaye – Keep On Dancing

Mit einem Major-Vertrag in der Tasche, erreicht Parov Stelar nun endlich jenes große Publikum, das dem mehrfachen Amadeus-Preisträger auch zusteht. Für den Nachfolger zu seiner großartigen Electro Swing-Platte „The Princess“ widmet sich der Linzer der Kunst des Samplens. Auf dem am 4. Oktober erscheinenden „The Art Of Sampling“ vereint Parov Stelar altes und neues Material, das sich um eben jene Thematik dreht. Für die erste Single „Keep On Dancing“ konnte der Österreicher eine seiner Lieblingsstimmen in neue Gewänder hüllen.

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Retro Stefson – Qween

Längst weiß man, dass es sich in Island prima tanzen lässt. Obwohl Retro Stefson den World-Music-Anteil ihres internationalen Debüts „Kimbabwe“ mittlerweile ein wenig zurückgeschraubt haben, unterhält auch die aktuelle, eponyme Platte mit deutlich tanzbarerem, poppigen Material. Nach „Glow“ erscheint nun eine zweite Auskopplung, mit Sicherheit eine gute Wahl. Schließlich versteckt sich hinter dem gewohnt seltsam geschriebenen „Qween“ der beste Song des neuen Albums.

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Avicii – Wake Me Up (feat. Aloe Blacc)

Wenn es einen herausragenden EDM Senkrechtstarter gibt, ist dies derzeit der schwedische DJ Avicii. Sein europaweiter Erfolg „Levels“ katapultierte ihn seit 2011 nicht nur in die Top-5 vom DJ Magazine, sondern etablierte den 23-jährigen innerhalb kürzester Zeit im House-Boot – sowie in den Single-Verkaufscharts. Dort platzierte sich aufgrund starker Digitalverkäufe auch schon „Wake Me Up“. Zusammen mit der „I Need a Dollar“-Soulstimme von Aloe Blacc scheinen sich zwei gefunden zu haben, deren Musik sich bisher nicht suchte. Doch wo sich schneller Ruhm und Talent einig sind, kann die Vereinigung zweier Welten gelingen.

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Ira Atari – Wish I Had

Warum den Blick in die Ferne schweifen lassen, wenn das Gute doch so nah ist? Natürlich ist Skandinavien reich an großartigen Electro-Pop-Musikerinnen – Lykke Li, Firefox AK und Oh Land, um einige wenige zu nennen – doch in Berlin tummelt sich die studierte Klavierlehrerin Ira Atari, ihrerseits längst reif für den großen Durchbruch. Zwei Jahre nach ihrem Debütalbum „Shift“ meldet sie sich musikalisch zurück. Gemeinsam mit Phil de Gap, der unter anderem Jennifer Rostock produzierte, entstand „Wish I Had“.

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Britney Spears – Ooh La La

Gäbe es einen Duden-Bildband, könnte man unter dem Stichwort „Stehaufmännchen“ ganz sicher ihr Konterfei abbilden: Mit nicht einmal 32 Jahren hat Britney Spears sowohl persönlich als auch karrieretechnisch schon so gut wie alles erlebt. Ob gefeierter Teeniestar, Mega-Absturz mit Skandal-Rasur oder umjubeltes Comeback – kaum einer anderen Künstlerin wurde das extrem harte Showbusiness so zum Verhängnis wie Britney. Doch irgendwie lässt sie einfach nicht locker: Nach knapp zweijähriger Pause meldet sie sich dieses Jahr mit neuer Single und neuem Album zurück. Als kleinen Vorgeschmack gibt es jedoch erstmal den Titel-Soundtrack zum neuen „Schlümpfe“-Film mit dem tiefsinnigen Namen „Ooh La La“ (man beachte das doppelte „o“).

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Little Boots – Motorway

In einem Jahrgang mit Lady Gaga, Empire Of The Sun und Florence And The Machine war es Little Boots, die die BBC zur großen Hoffnungsträgering 2009 auserkor. Zum großen Showdown mit den Electro-Pop-Duo La Roux sollte es kommen, das letzteres klar für sich entscheiden konnte. An der Musik lag es kaum, dass Victoria Hesketh mit ihrem Debütalbum „Hands“ gerade in Deutschland eine Bauchlandung hinlegte – die Posse um den Release von „Remedy“ war nur eines von vielen bizarren Puzzleteilen. Drei Jahre lang arbeitete die Britin immer wieder an einem Nachfolger, veröffentlichte zwischendurch Singles, spielte diverse Songs live und entwickelte sich weiter. Das Endergebnis hört auf den Namen „Nocturnes“ und erscheint am 10. Mai. Vorab setzt es, nur eine Woche nach „Broken Record“, mit „Motorway“ eine weitere Auskopplung.

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The Good Natured – 5-HT

Mit Verzögerung landeten The Good Natured auch in Deutschland. Dank Werbe-Unterstützung reichte es für „Skeleton“ zu einem CD-Release und vier Wochen in den Charts, wobei Platz 68 das Höchste der Gefühle war. Das britische Trio war keineswegs untätig, auch wenn man hierzulande herzlich wenig davon mitbekommen hat. Die Wartezeit auf das Debütalbum unterbrechen die Electro-Popper (sofern man The Good Natured in eine Schublade stecken kann) mit „5-HT“.

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Feed Me & Crystal Fighters – Love Is All I Got

Wenn zwei in Deutschland weitestgehend unbekannte Musik-Acts beschließen, zusammen die Charts aufzumischen, geht die Rechnung am Ende selten auf. Anders scheint dies bei „Love Is All I Got“ zu sein, dem Ergebnis einer Zusammenarbeit des 28 Jahre alten Briten Jon Gooch a.k.a. Feed Me und der spanisch-britischen Folktronica-Truppe Crystal Fighters. Nach dem Release im November als 1-Track-Download wartet nun ein aufgemotztes Bundle auf den 1. Februar. Und da Liebe alles ist, was die Künstler zu haben scheinen, ist auch das Risiko überschaubar.

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Calvin Harris – 18 Months

Eineinhalb Jahre oder, anders gesagt, 18 Monate dürfte es etwa gedauert haben, bis Calvin Harris alle Zutaten für sein drittes Album „18 Months“ zusammen hatte: die selbstgeschriebenen Lyrics, die passenden Kompositionen und natürlich Stimmen, die die Texte gut vermitteln und mit dem Sound harmonieren. An sich ist das nichts Ungewöhnliches, doch begann der schottische DJ und Produzent auch bereits im Juni 2011 die erste Single aus eben diesem Album zu veröffentlichen. Einem „Bounce“ mit Kelis folgten Songs mit Rihanna, Ne-Yo, Example und nicht zuletzt die aktuelle Single „Sweet Nothing“, der Florence Welch (ohne ihre Machines) ihre Stimme leiht. So bleibt es beim Hören der CD nicht aus, dass man einerseits meint, ein Calvin-Harris-Best-Of-Album in Händen zu halten, und andererseits das Gefühl nicht loswird, auf einen Dance-Sampler mit den aktuell einflussreichsten Musikgrößen der Welt gestoßen zu sein.

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